Weltklimabericht
Weltklimabericht

Weltklimabericht

Der massive CO2-Ausstoß ist eines der größten Probleme für unsere Umwelt.
Der massive CO2-Ausstoß ist eines der größten Probleme für unsere Umwelt.

Die Zeit der Zweifel ist vorbei. Jetzt müssen wir uns den Realitäten stellen und ändern was uns möglich ist.

Viele Menschen haben schon vor Jahrzehnten aufgehört den Beschwichtigungen der Interessensverbänden aus Industrie, Energiewirtschaft und Politik zu misstrauen. Bei der heutigen Informationslage kommen wir nicht darum herum eine Veränderung unseres Klimas als Tatsache zu akzeptieren.

 

Warme Sommer sind doch schön.

Ähnliche Bemerkungen hört und ließt man häufiger, wenn es um das Thema Klimawandel geht. Menschen in den Hochwasserregionen dieser Welt, beispielsweise an der Elbe, können diesen Aspekt angesichts der immer häufiger und stärker werdenden Hochwasser nicht viel abgewinnen.

Auch Stürme mit verheerenden Folgen nehmen zu, dies konnten wir vor allem in den USA in den letzten Jahren beobachten.

Viele Ursachen und doch nur eine.

Energie benötigen wir für alle Bereiche unseres Lebens und wir nutzen sie ausgiebig. Über die Folgen wurde im Rausch der Begeisterung für neue Erfindungen und Bequemlichkeiten wenig

Gedanken gemacht. Nun sind wir an einem Punkt angekommen, an dem zum einem die natürlichen Ressourcen zur Neige gehen und zum anderen unsere Nutzung von fossilen Energien unser Existenz und unser Handeln in Frage stellt.

Die meisten globalen, problematischen Umweltveränderungen sind direkt oder indirekt auf die exzessive Nutzung von Energie zurück zu führen. Um den Problemen zu begegnen würde es reichen die Nutzung der Energie um- oder einzustellen. Beides ist nicht kurzfristig möglich, es ist aber wichtig die primären Ziele auszumachen.

Es geht also um die Reduzierung des Energieverbrauches und den Ersatz fossiler Energien gegen regenerative. Beide Wege können gemeinsam unsere Umwelt erhalten. Eine Missachtung beider wird dafür sorgen, dass unsere Lebensbedingungen sich drastisch ändern und dies für die meisten zum negativen.

In diesen Tagen erscheint der aktuelle Weltklimabericht.

Es ist das fünfte Mal das der Weltklimarat (IPCC = Intergovermental Panel of Climate Change) seinen Bericht veröffentlicht.

Das internationale Team besteht aus mehreren hundert führenden Wissenschaftlern. Der Bericht hat durch die große Anzahl von Fachleuten und die internationale Zusammensetzung eine große Glaubwürdigkeit. Daher ist seine Bedeutung für alle politischen Entscheidungen international unstrittig.

Weitere Informationen zum IPCC und den neuesten Klimabericht sind unter IPCC.de zu finden.

Der Bericht ist über die offizielle Seite des IPCC zu bekommen: http://www.de-ipcc.de

Ergebnisse des Weltklimaberichtes in Kürze.
(Quelle: Kernbotschaften des Berichtes)

Der Bericht wurde auch von allen UN-Regierungen offiziell anerkannt.

Der Bericht bestätigt eindeutig, dass sich das Klima gegenwärtig ändert und dass dies auf menschlichen Einflüssen beruht…

  • Im gesamten Klimasystem finden seit Mitte des letzten Jahrhunderts vielfältige Veränderungen statt.
  • In dieser Form sind viele dieser Veränderungen in den zurückliegenden Jahrzehnten bis Jahrtausenden noch nie aufgetreten. Nicht nur die Temperatur der unteren Atmosphäre steigt, auch die Ozeane erwärmen sich, Gletscher tauen, Permafrostböden werden wärmer, Eisschilde verlieren an Masse, der Meeresspiegel steigt weiter an…
  • Die Aktivitäten des Menschen sind mit großer Sicherheit die Hauptursache des aktuellen Klimawandels. Natürliche Faktoren wie Schwankungen der Sonnenaktivität oder Vulkanausbrüche haben auf die langfristige Erwärmung gegenwärtig nur einen geringen Einfluss…
  • Hauptursache der Erwärmung ist die Freisetzung von Treibhausgasen, insbesondere von Kohlendioxid. Dessen Konzentration ist in der Atmosphäre heute so hoch, wie noch nie zuvor in den zurückliegenden 800 000 Jahren…
  • Soll die globale Erwärmung auf einem bestimmten Niveau begrenzt werden, so sind dafür erhebliche Minderungen der Treibhausgasemissionen notwendig…
  • Die Forschungsergebnisse zeigen, dass bei einem Szenario mit sehr ambitioniertem Klimaschutz – und auf der Basis des aktuellsten Simulationen des Klimasystems – die Möglichkeit besteht, die globale Erwärmung unterhalb von 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen…
  • Soll die globale Erwärmung auf einem bestimmten Niveau begrenzt werden, so sind dafür erhebliche Minderungen der Treibhausgasemissionen notwendig. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass bei einem Szenario mit sehr ambitioniertem Klimaschutz – und auf der Basis des aktuellsten Simulationen des Klimasystems – die Möglichkeit besteht, die globale Erwärmung unterhalb von 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen…
  • Ozeanerwärmung: In allen Szenarien wird sich die Erwärmung der Ozeane über Jahrhunderte fortsetzen, selbst wenn die Treibhausgasemissionen konstant bleiben oder gesenkt werden. Die Erwärmung wird von der Wasseroberfläche in den tiefen Ozean vordringen und die ozeanische Zirkulation beeinflussen.
  • Ozeanversauerung: Die Ozeane werden auch weiterhin CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen, was eine zunehmende Versauerung des Meerwassers bewirkt. Dies behindert die Bildung von Kalkschalen vieler Meereslebewesen und beeinträchtigt die Lebenswelt in den Ozeanen. 
  • Bis Ende des 21. Jahrhunderts sind Anstiege um weitere 26 bis 55 cm zu erwarten..
  • Je nach Szenario könnten die Gletscher bis zum Ende des 21. Jahrhunderts 15 bis
    55 % (niedrigstes Emissionsszenario) oder 35 bis 85 % (höchstes Emissionsszenario) ihres derzeitigen Volumens verlieren. Es ist sehr wahrscheinlich, dass das arktische Meereis weiter zurückgeht. Unter dem Szenario mit den höchsten Emissionen könnte die Arktis sogar schon vor Mitte des 21. Jahrhunderts im September eisfrei sein. In der Nordhemisphäre geht die Schneebedeckung zurück. Es ist fast sicher, dass sich Gegenden mit oberflächen nahem Permafrost in höhere nördliche Breiten verlagern.

Weitere Infos:

Warum wir uns die Energiewende antun.

 

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